IPCRI

מרכז ישראל/פלסטין למחקר ולמידע

مركز إسرائيل فلسطين للأبحاث و المعلومات

Israel/Palestine Center for Research and Information

 

 

 

 

IPCRI 2007:

 

Mandat

 

Ziele

 

Arbeitsprogramm

 

 

 

 

Mandat und Ziele

 

 

Das IPCRI ist eine gemeinsame Institution von Israelis und Palästinensern, welche sich der Lösung des Israelisch-Palästinensischen Konflikts auf der Basis einer Zwei-Staaten-Zwei-Völker Lösung verpflichtet hat. Das IPCRI erachtet die Zwei-Staaten-Zwei-Völker Lösung als absolute Erfüllung der unterschiedlichen strategischen und sicherheitspolitischen Interessen beider Völker. Das IPCRI achtet das Recht des jüdischen und des palästinensischen Volkes auf nationale Selbstbestimmung. Und dies über die Etablierung einer friedlichen Beziehung zwischen zwei Seite-an-Seite lebenden, demokratischen Staaten.

 

Das IPCRI möchte als intellektuelle Plattform für Israelis und Palästinenser (und anderen) dienen, um neue Konzepte, Ideen und Konzeptionen zu schaffen und zu entwickeln, die zum politischen Diskurs beitragen, in der Absicht, die politischen Entscheidungsträger zu beeinflussen und der aktuellen politischen Lage zu begegnen. Dies alles unter der Prämisse einer politischen Zwei-Staaten-Zwei-Völker Lösung.

 

Das IPCRI führt über eine große Auswahl von multi-disziplinären Aktivitäten Israelis und Palästinenser zusammen. Dabei ist das IPCRI bemüht sowohl breite Bevölkerungsschichten als auch einzelne Akteure mit einzubinden (Regierung, privater Sektor, Akademiker, ehemalige und aktuelle Entscheidungsträger, Unterhändler, Militär, Sicherheitspersonal)

 

Im Jahr 2007 legt das IPCRI zum Einen den Schwerpunkt auf eine intensivierte Einbindung von Frauen, die an unseren Aktivitäten teilnehmen sollen und zum Anderen einen Schwerpunkt auf die Einbindung einer neuen, jungen Generation von Friedensaktivisten.      

 

 

 

 

Grundprinzipien des IPCRI

 

 

Als ein gemeinsamer Israelisch-Palästinensischer „Think-Tank“ und „Action do-Tank“, der in einer Zeit des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern arbeitet, möchte das IPCRI folgendes erreichen:

 

-         Israelis, Palästinenser sowie die internationalen Entscheidungsträger dahingehend beeinflussen, dass sie politische Richtlinien übernehmen. Diese sind in erster Linie so beschaffen, dass sie der Erneuerung der bilateralen und multilateralen Politikprozesse, unter internationaler Betreuung, dienen.

 

-         Die Entwicklung von Modellen, konzeptionellen Rahmenbedingungen und neuen Ideen für die Wideraufnahme des politischen Prozesses. Konkret die Wideraufnahme der Sicherheitskoordination und die Etablierung einer neuen Grenzpolitik zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde.

 

-         Die Entwicklung von Konzepten, konzeptionellen Rahmenbedingungen, Ideen und Vorschlägen um eine Kultur des Friedens zwischen Israelis und Palästinensern zu fördern.

 

-         Die Förderung einer Entwicklung, die auf eine breitere öffentliche und politische Legitimität abzielt, mit der Absicht, dadurch die Koordination und Kooperation beider Völker zu vertiefen. Dies soll zum einen durch den Wiederaufbau von Bezirken für Frieden in beiden Gemeinschaften erreicht werden und zum anderen über die Schaffung und Stärkung von Netzwerken, die einen kontinuellen Dialog beider Parteien gewährleisten.

 

-         Die Entwicklung eines Strategiepapiers um das aktuelle politische Denken zu verändern und um den politischen Diskurs, welcher im Grunde unilateral ist, in koordinierte bilaterale und multilaterale Initiativen umzuwandeln. Dieses ebenfalls mit der Absicht eine Wideraufnahme des Israelisch-Palästinensischen Politikprozesses zu erreichen.

 

-         Die Unterstützung der internationalen Bemühungen den Friedensprozess zu erneuern. Gleichsam der Arabischen Friedensinitiative.

Der IPCRI Arbeitsplan

 

 

1. Menschenrechtskampagnen und –Aktionen

2. Fachbereich für Strategic Affairs

3. Fachbereich für Frieden und Bildung

4. Fachbereich für Wasser und Entwicklung

 

1. Menschenrechtskampagnen und -Aktionen des IPCRI

 

Das IPCRI ist in erster Linie ein public policy think-tank. Die Stärke des IPCRI in der nunmehr 19-jährigen Zeit des Bestehens war und ist die Entwicklung von public policy Optionen, die erfolgreich an die Politikentscheider vermittellt werden können und zusätzlich großen Einfluss auf den politischen Entscheidungsprozess haben. Der größte Erfolg des IPCRI trat immer dann ein, wenn die Themen klar definiert, prägnant und kohärent waren, so dass zielgerichtete Lösungen offeriert werden konnten.

 

Die seit 40 Jahren andauernde Okkupation hat ein immenses Durcheinander von bürokratischen Kontrollen bewirkt, die systematisch Menschenrechte verletzten. Viele Menschenrechtsorganisationen handeln diese Verletzungen in Einzelfällen ab. Dieser Vorgehensweise kann ein sehr hoher Erfolgsgrad nachgewiesen werden. (Abhängig von der Effektivität der Menschenrechtsorganisationen). Durch die Analyse der Daten (in Hinsicht des Verhaltensmusters der Organisationen) der Menschenrechtsorganisationen, welche Fälle von Menschenrechts-verletzungen behandelt haben, ist es möglich, systematische Missstände zu bestimmen und einen Strategieansatz zu ermitteln, der den Missstand mindert oder sogar beseitigt. Während einige Menschenrechts-organisationen den gerichtlichen Weg wählen um das System herauszufordern, verfolgt das IPCRI den Ansatz, die systematischen Probleme auf strategischer Ebene anzusprechen – auf die gleiche Art und Weise in der das IPCRI auch andere public policy Themen anspricht. In diesem Sinne arbeitet das IPCRI an der Entwicklung von alternativen Lösungen und entwickelt dann die Mittel, um unsere Fälle den Entscheidungsträgern zu präsentieren. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass dieses Verfahren oftmals das erfolgversprechendste ist.

 

Zusätzlich zum systematischen Ansatz sehen wir uns einer Realität gegenüber, in welcher seit Jahren die guten Beziehungen, die das IPCRI sich auf beiden Seiten des Konflikts erarbeitet hat, das IPCRI zu einem Zentrum der Aktivität für schnelle Antworten auf die menschlichen Bedürfnisse wurde. Bedürfnisse die in Folge von Krisen und Problemen im Bereich der Menschenrechtsverletzungen und anderen dringenden menschlichen Bedürfnissen entstanden. Diese Probleme resultieren im Speziellen aus durch das israelische Militär besetztes Land, Häuser die abgerissen werden, Genehmigungen die verweigert wurden, Visa, die nicht erteilt wurden, Menschen, die an Checkpoints und Grenzen festgehalten werden, Fälle von Gewalt durch Soldaten und Siedler gegen Palästinenser, Kidnappings und vermisste Menschen (wie z.B. der Fall des Israelis Sasson Nuriel, der gekidnappt und ermordet wurde oder Gilead Shalit, der immer noch auf seine Freilassung wartet) und nicht zuletzt auch Gefangenen in israelischen Gefängnissen.

 

Vor kurzem haben sich einige dieser ad-hoc Aktivitäten zu vollwertigen Kampagnen entwickelt, wie beispielsweise die Kampagne Palästinensische Produkte aus dem Gaza-Streifen nach Europa zu transportieren, der Widerstand gegen ein Museum auf einem muslimischen Friedhof in Jerusalem oder die Einreisegenehmigung für im Ausland lebende Palästinenser, welche jahrelang in den besetzten Gebieten gelebt haben und denen nun die Einreise verweigert wird.

 

 

Die IPCRI Aktivitäten in diesem Bereich funktionieren auf drei Arten:

 

1.    Übermittlung der systematischen Probleme/Kernpunkte auf dem Feld der Menschenrechtsverletzungen verursacht durch das Israelische System und der Bürokratie in der West Bank.

2.    Tägliche, kurzfristige Aktionen zugunsten von dringenden Einzelfällen.

3.    Spezifizierte, konzentrierte Kampagnen unter Teilnahme oder Führung des IPCRI.

 

Israels Demokratie ist stark mit den Menschenrechtspraktiken behaftet - in erster Linie bezogen auf die Palästinensische Zivilbevölkerung in der West Bank und Ost-Jerusalem. Viele der Menschenrechtsverletzungen wurden in die Bürokratie-Politik integriert, die die Kontrolle über die Aufrechterhaltung der Okkupation hat und damit Möglichkeiten zur Friedensschließung behindert. Viele dieser Menschenrechts- verletzungen, die behandelt werden, sind in erster Linie Fälle auf einer ad-hoc oder von-Fall-zu-Fall Basis, welche selbst wiederum einen Teil der Bürokratie von Kontrolle und Okkupation darstellt. Das Israelische System ermöglicht in Einzelfällen, die behandelt werden, durch etablierte Mechanismen, wie eine Menschenrechtshotline, sowohl die Lösung von Einzelfällen, als auch die Vermeidung der Konfrontation mit systematischen Problemen, die durch die Politik selber verursacht wurden. Die Menschenrechtsarbeit des IPCRI zielt auf die Konfrontation mit systematischen Problemen ab, die durch eine Zuordnung helfen können die Bearbeitung hunderter oder gar tausender Fälle von Menschenrechtsverletzungen zu erleichtern.

 

 

2. Fachbereich für Strategic Affairs (SAU – Strategic Affairs Unit)

 

1.    STAT – Das Strategic Thinking und Analysis Team

Eine Gruppe von erfahrenen Israelis und Palästinensern, die meisten von ihnen ehemalige Entscheidungsträger, die in verschiedene Aspekte früherer Verhandlungen und Friedenprozesse mit eingebunden waren. STAT versammelt sich monatlich für Wochend- oder Tagestreffen und dient als Primär Think-Tank des IPCRI für die Entwicklung einer alternativen Politik für den Wiederaufbau des bilateralen, international unterstützten, Israelisch-Palästinensischen Politikprozesses.

 

2.    Die Economic Working Group

Eine Gruppe von Israelis und Palästinensern, die den privaten und öffentlichen Sektor repräsentieren, ausgerichtet auf die Entwicklung einer Wirtschaftpolitik, die die Wirtschaft beider Seiten stärken soll, damit Wirtschaftsbeziehungen sowie eine Koordination der Wirtschaftspolitik geschaffen werden kann. Die Gruppentreffen finden alle zwei Monate an einem Wochenende statt.

 

3. Die Israelisch-Palästinensische Arbeitsgruppe für die Zukunft Jerusalems

Die Zwei-Hauptstadt-Jerusalem-Lösung ist Vorraussetzung für einen Israelisch-Palästinensischen Frieden. Unser Ziel ist die Schaffung von Möglichkeiten für die Kooperation zwischen Israelis und Palästinensern in Jerusalem auf der Basis der Zwei-Hauptstadt-Jerusalem-Lösung und die prozentuale Erhöhung der Zustimmung innerhalb beider Völker für diese Lösung sowie die Unterstützung von Israelisch-Palästinensischen Kooperationen in Jerusalem bezüglich dieses Zieles.

Die Israelisch-Palästinensische IPCRI-Arbeitsgruppe für Jerusalem (gegründet 1989) führt Jerusalemer Experten von beiden Seiten der Stadt zusammen – einschließlich der größten, in Jerusalem tätigen, zivilgesellschaftlichen Organisationen. Diese beinhaltet alternativ planende Institutionen, einige Mitglieder des Jerusalemer Stadtrates, kommunale Autoritäten und Repräsentanten, Akademiker und Experten. Die Arbeitsgruppe beinhaltet 30 Mitglieder – zur Hälfte Israelis und zur Hälfte Palästinenser.

4.    Mittwochnachmittagsgespräche mit IPCRI

IPCRI’s weiterreichende Aktionen schalten die Öffentlichkeit (in Form von Podiumsdiskussionen) zweimal im Monat in die Debatte und Diskussion bezüglich der Schlüsselthemen des Israelisch-Palästinensischen Friedensprozesses mit ein. 

 

5.    Akademische Treffen zwischen Israelis und dem Islam angehörendem Palästinensern

Zur Überbrückung der Kluft der Missverständnisse durch einen Fokus auf Konzepte wie der Hudna[1] auf politischer Ebene und Hervorhebung der Unterschiede auf kultureller Ebene.

 

6.    Der Israelisch-Palästinensische Wirtschaftsrat

Eine private Körperschaft, die vom IPCRI als eigenständige Einheit geschaffen wurde, damit Kooperation, Investitionen, Handel und wirtschaftliche Entwicklung zwischen den Privatsektoren der Israelis und der Palästinenser gefördert werden können.

 

 

3. Der Fachbereich für Frieden und Bildung

 

Die Gemeinschaft von Erziehern zum Frieden und zur Demokratie

 

Im November 2006 veranstaltete das IPCRI eine überaus erfolgreiche internationale Konferenz bezüglich Erziehung zum Frieden und zur Demokratie. IPCRI sieht diese Veranstaltung als Gelegenheit, die Arbeit auf dem Feld der Bildung zum Frieden und zur Demokratie fortzusetzen, anstatt es bei einer einmaligen Veranstaltung zu belassen. Die Post-Konferenzaktivitäten werden folgende Punkte beinhalten:

 

Die Schaffung einer internationalen Israelisch-Palästinensischen Gemeinschaft von Erziehern zum Frieden und zur Demokratie.

 

è   Das IPCRI wird vier übernacht/ganztägliche Treffen über das Jahr 2007 hinweg abhalten. Diese werden unter Teilnahme von Israelis, Palästinensern und anderen Teilnehmern in Jerusalem stattfinden.

 

è   Alle auf der Konferenz und bei den Workshops erstellten Präsentationen werden auf der Internetseite des IPCRI veröffentlicht, so dass alle Konferenzteilnehmer und Personen, die nicht auf der Konferenz waren, Zugang zu den Informationen und den Materialien haben.

 

è   Publikation – Das IPCRI wird nach der Konferenz ein Buch publizieren, welches die Präsentationen der Konferenz und Verknüpfungen zu den Materialien, Daten, Programmen, Seminarplänen, multi-media-Materialien und Links zu anderen Organisationen zum Inhalt haben wird.

 

è   E-mail-Dialog-Liste: Das IPCRI hat bereits eine elektronische Liste angelegt mit allen Konferenzteilnehmern und auch weiteren Personen, die gerne mit in die Liste mit aufgenommen werden möchten. Das IPCRI wird die Liste verwalten und die Aktualität, Vitalität und Produktivität auch Jahre nach der Konferenz sicherstellen.

 

è   Das IPCRI wird eine aktive Datenbank einrichten: Diese wird hauptsächlich elektronisch angelegt werden, um es allen, die ein spezielles Interesse haben die Materialien an Schulen in Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten zu verbreiten, zu ermöglichen.

 

è   Im Anschluss der Konferenz werden auf Initiative und unter Koordination des IPCRI, für alle, die sich für Entwicklungs- und Kooperationsprogramme interessieren, spezielle Face-to-face Sitzungen angeboten. Das IPCRI wird jeden unterstützen, der im Anschluss der Konferenz Hilfe beim Aufbau von darauf fußenden Folgeentwicklungsprojekten benötigt. Das IPCRI wird die Internetseite und die e-mail-liste benutzen um mögliche Folgekonferenzen zu fördern.

 

è   Das IPCRI wird auf die Konferenz folgende lokale und regionale Treffen und Seminare initiieren, bewerben und unterstützen, national wie auch international.

 

è   Wenn möglich wird das IPCRI im Anschluss an die Konferenz danach streben einen Israelisch-Palestinensischen Rat für die friedens- und demokratiefördernde Bildung zu installieren. Dieser soll Institutionen, NGO’s, Organisationen, Schulen, Universitäten sowie alle anderen, die sich um friedens- und demokratiefördernde Bildung in Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten bemühen, zusammenbringen.

 

è   Das IPCRI wird zusätzliche Ideen der Konferenzteilnehmer, die im Anschluss an die Konferenz und noch darüber hinaus in diesem Feld arbeiten, sammeln.

4. Fachbereich für Wasser und Entwicklung

 

1.    Israelisch-Palästinensische Wasser-Arbeitsgruppe

-         Seit 1989 führt das IPCRI Gruppen von Israelischen und Palästinensischen Wasserexperten zusammen. Diese Bemühungen führten wiederum zur ersten und zweiten akademischen Israeli-Palestinian-International Konferenz zum Thema Wasser. Das IPCRI bemüht sich momentan Gelder zu sammeln, damit eine gemeinsame Wasserarbeitsgruppe einmal monatlich ein Wochend-Meeting abhalten kann. Die Schaffung einer Gemeinschaft von Wasserexperten hat bislang zu einer erhöhten öffentlichen Wahrnehmung von Wasserbedarf, Wassermanagement, gemeinsamen Wasserproblemen und zur Entwicklung von Grenzüberschreitenden Kooperationen geführt.

 

2.    Konfliktpotentialanalyse für einen konsensschaffenden Prozess im Wadi Gaza

- Der Hauptbestandteil dieses Projekts ist die Leitung einer Konfliktbewertung des Nahal[2] Hebron, Nahal Besor, Nahal Lachish, Nahal Beersheva und des Wadi Gaza Wassereinzugsgebiets als entscheidendes Element, um einen über das gesamte Wassereinzugsgebiet planenden Management-Rat zu realisieren. Das Projekt soll der Identifizierung sämtlicher Anspruchsberechtigter dienen, sowohl in Israel, als auch in den Palästinensischen Autonomiegebieten. Dies dient wiederum dazu die Schlüsselpartner zu interviewen und dadurch die, wenn möglich, Schaffung eines BASIN-weiten Rates für Planung und  Management zu erreichen.

 

3.    Eine internationale Umwelt-Konferenz von Israel, Palästina und Jordanien Ende 2007 in Antalya/Türkei

-         Diese Konferenz wird sich auf die Notwendigkeit einer effektiven Langzeitkooperation zwischen Israel, Jordanien und Palästina,  unter Mithilfe der internationalen Gemeinschaft, konzentrieren. Diese Kooperation ist essentiell, damit die Umweltprobleme dieser Region effizient bearbeitet werden können. Die Teilnehmer der Konferenz werden sich aus Israelis, Palästinensern, Jordaniern und verschiedenen Umweltgruppen, die vom IPCRI zusammengeführt wurden, zusammensetzen. Die Konferenz wird die aktuelle Situation hinsichtlich der Vielfalt an Umwelt- und Wasserthemen in dieser Region beleuchten um dann schließlich das Augenmerk auf die besten Wege zu richten, mit denen man eine effektive Langzeitkooperation erreichen kann, die wiederum die gemeinsame Bearbeitung der zu lösenden Probleme zum Inhalt hat.

 

Unter diesen Umwelt- und Wasserthemen finden sich unter anderem:

 

-         Wasserqualität und –Versorgung

-         Müllmanagement (insbesondere das Problem der Beseitigung von Sondermüll)

-         Luftverschmutzung

-         Entwicklung eines Müllverwertungssystems

-         Bewahrung von Grünflächen

-         Langzeiterhaltung der Artenvielfalt

-         Konfrontation mit den Problemen im Zusammenhang mit der globalen Klimaerwärmung und den Auswirkungen auf die Region

-         Bewältigung der Desertifikation

-         Die Rolle des privaten Sektors bei dem nachhaltigen Schutz der Umwelt

-         Die Zukunft des Toten Meeres

-         Küstenmanagement

-         Energiefragen

-         Die Schaffung von effektiven politischen und administrativen Strukturen für eine Langzeitkooperation

-         Die Rolle der internationalen Gemeinschaft und der Entwicklungsländer

 

 

Agrarprogramm – Die Israelisch - Palästinensische Landwirtschafts-arbeitsgruppe

 

Der Landwirtschaftssektor ist heutzutage der wichtigste Wirtschaftssektor der Palästinensischen Wirtschaft. Die Profitabilität dieses Sektors ist stark von der Kooperation mit Israel abhängig. Das Ziel der IPCRI Landwirtschaftsarbeitsgruppe ist die Lokalisierung des beiderseitigen Vorteils für die Palästinensische und Israelische Landwirtschaft. Die Arbeitsgruppe wird über das Jahr drei Wochenendveranstaltungen abhalten um Arbeitspläne für Politikempfehlungen zu entwickeln und zu gestalten.

 

 

 

Weiteres:

 

Das IPCRI hat die „June 5th“ – Initiative ins Leben gerufen:

 

 

 

Am fünften Juni 2007 jährt sich zum 40. Male der Krieg des Junis 1967. Über die Woche des fünften Junis werden Bürger auf der ganzen Welt an Veranstaltungen, organisiert von „Grass Roots“ Organisationen, teilnehmen -  Organisation und Einzelpersonen, die die „June 5th“ initiative aus Solidarität mit den Israelischen und Palästinensischen Völkern unterstützen und für den Frieden marschieren und demonstrieren. Einige Hauptveranstaltungen werden in Schlüsselstädten wie Jerusalem, Tel Aviv, Ramallah und Gaza stattfinden. Weltweit werden weitere Veranstaltungen stattfinden, wie z.B.: Washington, New York, Chicago, Athen, Paris, Berlin, Brüssel, München, Frankfurt, London, Ottawa, Toronto, Vancouver, Moskau, Rom, Amman, Kairo und Tokyo.

 

Das Motto, dass all diese Teilnehmer eint,  lautet:

 

Zwei Staaten für zwei Völker – Ende des Konflikts, Ende der Besatzung, Ein Frieden

 

Mehr Informationen und Neuigkeiten können im Internet nachgeschlagen werden:

 

http://www.june5.org/

 

  

Wie Sie das IPCRI unterstützen können:

 

Das IPCRI wird unterstützt von den Zuwendungen von Einzelpersonen, Stiftungen, Firmen und Regierungen. In den USA wird das IPCRI von den „Friends of IPCRI“, einer steuerbegünstigten, registrierten Wohltätigkeitsorganisation unterstützt.

 

Steuerlich absetzbare Zuwendungen können folgendermaßen geleistet werden:

 

The Friends of IPCRI – USA, Inc.

c/o IPCRI

P.O. Box 9321

Jerusalem, Israel 91092

 

Online-Spenden:

http://www.ipcri.org/donate.html

 

IPCRI

http://www.ipcri.org

 

Telefon: +972-2-676-9460

Fax +972-2-676-8011

E-mail: [email protected]

 

Dr. Gershon Baskin and Mr. Hanna Siniora

Co-CEOs           


 

[1] Hudna bezeichnet eine Waffenstillpause nach islamischen Scharia-Recht

[2] Der Zusatz Nahal bedeutet Fluss, kann aber auch einen ausgetrockneten Fluss oder einen Fluss bezeichnen, der nicht das Jahr über Wasser führt.